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Geschichte


Am 1. Dezember 1887 wurde die Firma als Lithographische Kunstanstalt gegründet. Der Gründer Julius Kress, geb. 16.5.1860, gestorben 15.9.1932, begann die Firma in der Friedrichsstraße. Schon nach wenigen Jahren wurden 1893 die Geschäftsräume in die damalige Hohenzollernstraße 8 verlegt. Im Jahre 1912 erwarb der Gründer die Häuser Hohenzollernstraße 15 (heute Friedrich-Ebert-Straße) und Weißenburgstraße 3. Somit konnte der bis dahin nur als Steindruckerei betriebenen Firma eine Buchdruckerei sowie ein Papier- und Schreibwarengeschäft angegliedert werden.


Im Jahre 1929 trat der Neffe des Gründers, Wilhelm Lenz, geb. 18.4.1902, gestorben 14.4.1977 als Mitinhaber ein und übernahm den Betrieb nach dem Tod des Seniorchefs. In der Bombennacht am 23. Oktober 1943 wurde der Betrieb total zerstört Nach kurzzeitiger Evakuierung in Wolfhagen wurde die Tätigkeit mit 2 kleinen Maschinen aus der ehemaligen Munitionsfabrik im Jahre 1947 in Kassel wieder aufgenommen. Dazu wurde in Eigenarbeit ein Teil des Grundstücks enttrümmert und an alter Stelle ein provisorischer Flachbau errichtet. 1948 wurde auch der Rest wieder bebaut. Nun bestand die Firma wieder aus einer Papier- und Schreibwarenabteilung, Buchdruckerei und anstelle des ehrwürdigen Steindrucks wurde der moderne Siebdruck übernommen.

Ende der 60er Jahre musste das alte Provisorium einem großen Wohn- und Geschäftshaus weichen. Der technische Betrieb wurde dafür in die Nordstadt ausgelagert und das Ladengeschäft aufgegeben. Nach einem weiteren Umzug nach Bettenhausen übernahm am 16. April 1977 der Sohn Ernst-Karl Lenz, nach dem Tod des Vaters, die Leitung der Firma in dritter Generation. Es wurde jetzt in Ergänzung des bestehenden Buch- und Siebdruck, als drittes Druckverfahren, der Offsetdruck eingerichtet. Anfang 1987 kehrte der Betrieb an fast die alte Stelle, in die Jordanstraße 10, zurück.

Mit der Werbetechnik erhielt die Firma 1990 ein weiteres Standbein um den vielseitigen Anforderungen gerecht zu werden. Der älteste Sohn, Thomas Lenz, trat im gleichen Jahr und sein jüngerer Bruder, Matthias Lenz, im Jahr 1992 mit in die Geschäftsführung ein. Durch die Einführung einer weiteren Technik wurde der Tampondruck als viertes Druckverfahren 1997 installiert. Tradition und Fortschritt soll auch das Leitbild für die fünfte Generation sein, die mit dem Junior Maximilian das traditionsreiche Druck- und Werbeunternehmen weiterführen soll.

Am 1. Januar 2001 wurde die Einzelfirma in eine offene Handelsgesellschaft umgewandelt. Damit wurden der Senior Ernst-Karl Lenz und seine beiden Söhne Thomas und Matthias zu gleichberechtigten Gesellschaftern.

In den Jahren 2005 und 2008 wurden die Betriebs- und Produktionsflächen um mehr als das Doppelte in der Jordanstraße vergrößert. Nun war auch noch genug Platz für die neue Digitaltechnologie und die Möglichkeit geschaffen, Kleinstauflagen farbig und personalisiert kurzfristig herzustellen.

Ebenso können auf einem Großformat-Rollendrucker die verschiedensten Materialien bis zu einer Breite von 1,55 m verarbeitet werden.

Im Bereich Druckvorstufe wurde 2008 die Ära Druckfilm beendet und durch Computer to Plate (CTP) ersetzt.

Um all das Material und die fertigen Produkte unterzubringen, wurde ein neues Außenlager im Unternehmenspark Kassel eingerichtet, wo auch das Zentrallager einer großen Nordhessen Holding angeschlossen ist.

 

Stand 2008, wird fortgesetzt.